Presse

"Ein Segen" für das Tierheim

Bäumenheim-Hamlar (mmü) - „Das ist wie Weihnachten für unser Tierheim“, sagte Brigitte Scherb, Vorsitzende des Tierschutzvereins Donauwörth, als sie den Scheck im Wert von 2000 Euro überreicht bekam. Jens Reiß, Warengruppenleiter der Abteilung „Zoo“ in allen Dehner Garten-Centern, übergab die Summe stellvertretend für die Firmen Dehner und Tetra.

Jahrelange Kooperation

In einer gemeinsamen Aktion hatte man das Geld beim Verkauf von neu entwickelten Kau-Snacks gesammelt. „Die jahrelange Kooperation mit Dehner ist ein Segen für uns“, bestätigt auch Tierheimleiterin Sonja Hoffmeister. Immer wieder erhalte man von dem Betrieb aus Rain Sachspenden in Form von Katzentoiletten, Hundeboxen und anderem Zubehör.

Und auch sonst habe man dort ein offenes Ohr für Sorgen des Tierheims. Denn die Tiere bekämen laut Hoffmeister die Wirtschaftskrise ebenfalls zu spüren: Allein innerhalb einer Woche fand man vor Kurzem drei ausgesetzte Hunde am Lech bei Rain, in der Parkstadt in Donauwörth und an der B 2. Neben einem der Hunde seien zwar Futterdosen abgestellt worden. Der frühere Besitzer habe sich jedoch nicht einmal die Mühe gemacht, diese für den Hund zu öffnen.

(Quelle Augsburger Allgemeine)

 

Sammeln für das Wohl der Tiere

Bäumenheim-Hamlar (glori) - Jedes Jahr im Oktober ziehen die freiwilligen Helferinnen los, um für die Tiere im Tierheim Hamlar zu sammeln. Sie gehen von Haustür zu Haustür und fragen nach Spenden. „Ich muss mich schon jedes Mal überwinden“, gesteht Margot Pietschmann. Seit fünf Jahren schon geht sie „betteln“. Es sei kein schöner Job, andere nach Geld zu fragen, aber sie mache es wegen der Hunde und Katzen, wegen der Hasen, Meerschweinchen und Ziegen.

 

Zusammen mit Margot Hornick, Gerlinde Neubauer und Charlotte Koch gehört Pietschmann zu den eifrigsten Sammlerinnen für den Donauwörther Tierschutz. In ihrem Dorf ist sie schon bekannt. „Manche warten bereits auf mich“, erzählt sie, denn das Sammeln habe auch eine menschliche Seite. Immer wieder mal wird sie eingeladen auf eine Tasse Kaffee, sie redet mit den Menschen, hört zu und so entwickelt sich das ein oder andere tiefgründige Gespräche, das sie nicht missen möchte.

180 Dosen Katzenfutter werden pro Tag benötigt

Im Vordergrund steht jedoch für alle Sammlerinnen die Sorge um die Tiere. Allein bei den Katzen müssen täglich rund 150 hungrige Mäuler gestopft werden. Die Vorsitzende des Donauwörther Tierschutzvereins, Brigitte Scherb, rechnet vor: „Wir brauchen pro Tag rund 180 Dosen Katzenfutter. Da sind 90 Euro schnell weg.“ Dazu kommen noch Tierarztkosten und die Ausgaben für Medikamente. „Ohne unsere Sammlerinnen und Menschen, die Geld geben, könnten wir das Tierheim nicht finanzieren“, sagt Scherb.

Gerade nach diesem Sommer seien unheimlich viele junge Katzen ins Tierheim gebracht worden. Scherb: „So viele hatten wir schon lange nicht mehr.“ Die Vermittlung dagegen laufe schleppend: „50 kommen jeden Monat rein, und wenn wir fünf vermitteln können, war es ein guter Monat.“

Um den ungewollten Ansturm meistern zu können und genügend Geld für die Versorgung zu haben, organisieren die Tierfreunde auch in diesem Jahr wieder einen Weihnachtsverkauf. Aus Materialspenden haben viele ehrenamtliche Helfer Krippen, Weihnachtskränze, Adventsgestecke und vieles mehr gebastelt, das ab diesem Wochenende, 21./22. November, sowie an den vier Adventswochenenden jeweils von 14.30 bis 17 Uhr am Tierheim verkauft wird. Selbstverständlich gibt es auch Plätzchen, Kinderpunsch und Glühwein.

Spenden sind willkommen, entweder in Form von Futter- oder Materialspenden oder auf das Konto der Sparkasse Donauwörth, Konto-Nr.: 190006460, BLZ 72250160.

(Quelle Augsburger Allgemeine)

 

Pressemitteilung Tierschutzbund "Kein Geld für Bayerns Tierheime"

Kein Herz für Tiere, kein Geld für Bayerns Tierheime:
Landtagsmehrheit erklärt Petition des Tierschutzbundes für erledigt CSU/FDP-Mehrheit lässt Tiere und Tierschützer im Stich / Dank für den Einsatz von SPD und Grünen / Tierschutz-Präsident Berthold Merkel sieht Schlag ins Gesicht des Ehrenamtes: „Nicht begriffen, wie dramatisch die Situation tatsächlich ist.“

Hier weiterlesen --> PM-Ablehnung.pdf

 

Paula Print im Tierheim

Bäumenheim-Hamlar (zic) - Voller Vorfreude nette Tierkollegen zu treffen, stand Paula Print vor dem Tor des Tierheims in Hamlar. Während die Ente noch die Hausklingel suchte, wurde sie schon von zwei vorlauten Hunden begrüßt. Hoffentlich stimmt das alte Sprichwort „Hunde, die bellen beißen nicht“, dachte sich Paula im Stillen. Noch bevor die Zeitungsente den Gedanken fertig gedacht hat, waren die Hunde schon mucks-mäuschen still. Der Grund: Sonja Hoffmeister, die Leiterin des Tierheims, war gekommen, um der Ente das Tor zu öffnen.

Kurz darauf kamen noch weitere Gäste dazu. 15 Kinder rannten durch das große Tor auf den Vorplatz des Tierheims. „So, da wir nun alle komplett sind, kann es ja losgehen“, begann Hoffmeister. „Dann sehen wir uns mal das zu Hause der vielen Tiere an.“ Super! freute sich Paula, dass sie nun auch die anderen Bewohner kennenlernen durfte.

Vorbei an Ziegen und Hasen, ging es zu den unterschiedlichen Katzenhäusern. „Oh schau mal, das kleine Kätzchen, wie süß“, rief eines der Mädchen, während sie schon zur Unterkunft hinrannte. Die haben es hier ja richtig chic, bemerkte Paula, als sie sich etwas näher an die kleinen Katzen heranwagte. Von oben nach unten, von links nach rechts, einfach kreuz und quer waren dünne Äste, aber auch etwas dickere Baumstämme zum Klettern aufgestellt. Sozusagen auf verschiedenen „Etagen“ gab es viele kleine Körbchen, die zu einer Schlummerstunde einluden. Und nicht zu vergessen das bunte Spielzeug, das zahlreich im Katzenrevier verstreut lag.

Eine Familie, die uns mitnimmt

Nach einigen Minuten tastete sich eine der Samtpfoten an die Zeitungsente heran. „Weißt du, wir sind hier zwar nie allein, trotzdem sehnen wir uns nach dem Tag, an dem eine Familie kommt und uns mit nach Hause nimmt“, mauzte ein Kätzchen. Denselben Wunsch hatten auch über 70 Hunde, die zurzeit hier in Hamlar eine Unterkunft gefunden haben. In unterschiedlichen Stimmlagen veranstalteten die Vierbeiner ein „Bell-Konzert“, als die Kinder vor den Zwingern standen. Einige von ihnen zeigten sogar kleine akrobatische Kunststückchen, um die jungen Besucher zu beeindrucken. „Da wird es ja ganz schön laut bei euch, wenn alle Tiere mal loslegen“, bemerkte Paula. Aber Hoffmeister sah das eher gelassen, schließlich liebe sie alle ihre kleinen Mitbewohner.

Kurz vor Schluss kam dann der Höhepunkt des Tages. Zusammen mit rund 20 Hundewelpen durften Paula und die Ferienkinder ins Außengehege zum Tollen und Spielen. Voller Übermut ging sprangen die Vierbeiner über die aufgestellten Hindernisse, balancierten über schmale Bretter oder rannten durch hohle Bäumstämme, bis nicht nur bei den kleinen Hunden die Zunge zum Hecheln aus dem Mund hing. Da war dringend eine Pause mit „Leckerlies“ gefragt.

(Quelle Donauwörther Zeitung 22.08.2009)

 

Winter beschert zusätzliche Arbeit

Bäumenheim-Hamlar (pep) - „Der Schnee hat uns dieses Jahr viel Arbeit bereitet“, berichten Brigitte Scherb vom Tierschutzverein Donauwörth und Umgebung und Sonja Hoffmeister, Leiterin des Tierheims Hamlar.

Ehrenamtliche Helfer

Denn die weiße Pracht versperrte immer wieder aufs Neue die Wege zum Tierheim und innerhalb der Anlage, machte sich im Ziegengehege ebenso breit wie auf den Dächern der Tierhäuser und drohte diese zum Einstürzen zu bringen. „Wir sind unseren Helfern sehr dankbar, dass sie einen Einsturz und andere Unfälle verhindert haben“, betont Sonja Hoffmeister. Mit Schaufel und Besen rückten sie tagtäglich der weißen Pracht zu Leibe.

Auch die Hundezwinger zu säubern war in den letzten Wochen ein Knochenjob, erzählt die Tierheimleiterin: „ Ich hätte verstanden, wenn unsere Helfer aufgegeben hätten, aber zum Glück haben sie durchgehalten.“

Auch die ehrenamtlichen Gassigeher leisten an diesen Tagen mehr als sonst, gibt Sonja Hoffmeister zu bedenken. Eine Stunde Spazierengehen bei Minusgraden sei schon eine Leistung. Hinterher heiße es nun auch noch: Bello, Wuffi und Co. die Pfoten waschen. „Streusalz ist natürlich ein Problem“, erklärt die Tierheimleiterin. „Es greift die Pfoten der Hunde an und darf darum in unseren Zwingern nicht verwendet werden“. Auf den Wegen um das Tierheimgelände herum jedoch streuen die Menschen natürlich, und so mancher Hund bekommt da eine Portion Salz ab. Gut, wenn geduldige Tierfreunde hinterher jede Pfote säubern, egal, wie heftig das Tier sich sträuben mag.

Brigitte Scherb und Sonja Hoffmeister danken allen, die nun so viel Einsatz gezeigt haben und wünschen sich auch für die kommenden Jahreszeiten viel tatkräftige Unterstützung. Für das Frühjahr etwa, wenn so viele Kätzchen oder trächtige Katzen ausgesetzt werden. Oder für die Sommerferienzeit, wenn besonders viele Findeltiere vorbei gebracht werden.

Und wer jetzt sofort etwas tun möchte, kann mit einer kleinen Spende sehr viel Gutes bewirken. „Die Energiekosten werden dieses Jahr sehr hoch ausfallen“, schätzt Brigitte Scherb. Für Geld- und Futterspenden ist das Tierheimteam darum immens dankbar.

Die Öffnungszeiten des Tierheims in der Unterfeldstraße 1 in Hamlar (an der Kreisstraße DON 29 Nordheim-Genderkingen): Donnerstag bis Sonntag jeweils 14.30 bis 17 Uhr, Tel. 0906/2 21 38


(Quelle Augsburger Allgemeine)

 
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