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Quelle: Von Imke Rauhut Donauwörther Zeitung
Zisch, Knall und Bumm – an Silvester geht es laut zu. Dazu erhellen grelle Lichter den Nachthimmel. Was Menschen begeistert, kann Tiere in blanke Panik versetzen. Tierhalter wissen selbst, was der Lärm an Silvester mit ihren geliebten Hausgenossen anstellt. Caroline Zehnpfennig-Doleczik, Vorsitzende des Tierschutzvereins Nördlingen, und Sonja Hoffmeister, Leiterin des Tierheims Donauwörth, geben Tipps, wie auch Haustiere diese Ausnahmesituation gut überstehen können.
Über eines sind sich Zehnpfennig-Doleczik und Hoffmeister einig: Die Böllerei ist für die Tiere an Neujahr die größte Gefahr. „Der Lärm ist ganz ausschlaggebend“, erklärt Zehnpfennig-Doleczik, „und aufgrund der plötzlichen Lichter können sich die Tiere nicht orientieren. Aber der Knall ist das Allerschlimmste.“ Bei den Tieren löse das enormen Stress aus. „Die Tiere werden panisch und rennen um ihr Leben“, sagt Hoffmeister, „sie zittern am ganzen Körper. Es ist grausam.“ Was also tun?
„Die Tiere dürfen in der Silvesternacht auf gar keinen Fall draußen sein“, erklärt Hoffmeister. Das gelte auch für Freigänger-Katzen. Beim Gassigehen mit dem Hund sollte man diesen nachmittags schon gut anleinen und nicht freilaufen lassen, denn auch tagsüber wird vielerorts geböllert. Jährlich würden so zahlreiche Tiere entlaufen und auch weite Strecken zurücklegen. „Die Panik steckt in den Tieren noch Tage nachher fest“, sagt Hoffmeister.
Zehnpfennig-Doleczik empfiehlt Stallbesitzern, das Licht draußen anzulassen. Das könne den überraschenden Effekt der plötzlichen Lichter am Himmel mindern. Kleinere Ställe, wie bei Kaninchen, sollte man am besten komplett zudecken, ebenso wie Käfige für Vögel. Auch Zufluchtsorte sollten bereitgestellt werden, „damit sie sich komplett verkriechen können und sich auch nicht verbrennen“, erklärt Zehnpfennig-Doleczik. Eine weitere Gefahr seien nämlich die Feuerwerksüberreste, die oft in Gärten landen.
Zisch, Knall und Bumm – an Silvester geht es laut zu. Dazu erhellen grelle Lichter den Nachthimmel. Was Menschen begeistert, kann Tiere in blanke Panik versetzen. Tierhalter wissen selbst, was der Lärm an Silvester mit ihren geliebten Hausgenossen anstellt. Caroline Zehnpfennig-Doleczik, Vorsitzende des Tierschutzvereins Nördlingen, und Sonja Hoffmeister, Leiterin des Tierheims Donauwörth, geben Tipps, wie auch Haustiere diese Ausnahmesituation gut überstehen können.
Über eines sind sich Zehnpfennig-Doleczik und Hoffmeister einig: Die Böllerei ist für die Tiere an Neujahr die größte Gefahr. „Der Lärm ist ganz ausschlaggebend“, erklärt Zehnpfennig-Doleczik, „und aufgrund der plötzlichen Lichter können sich die Tiere nicht orientieren. Aber der Knall ist das Allerschlimmste.“ Bei den Tieren löse das enormen Stress aus. „Die Tiere werden panisch und rennen um ihr Leben“, sagt Hoffmeister, „sie zittern am ganzen Körper. Es ist grausam.“ Was also tun?
„Die Tiere dürfen in der Silvesternacht auf gar keinen Fall draußen sein“, erklärt Hoffmeister. Das gelte auch für Freigänger-Katzen. Beim Gassigehen mit dem Hund sollte man diesen nachmittags schon gut anleinen und nicht freilaufen lassen, denn auch tagsüber wird vielerorts geböllert. Jährlich würden so zahlreiche Tiere entlaufen und auch weite Strecken zurücklegen. „Die Panik steckt in den Tieren noch Tage nachher fest“, sagt Hoffmeister.
Zehnpfennig-Doleczik empfiehlt Stallbesitzern, das Licht draußen anzulassen. Das könne den überraschenden Effekt der plötzlichen Lichter am Himmel mindern. Kleinere Ställe, wie bei Kaninchen, sollte man am besten komplett zudecken, ebenso wie Käfige für Vögel. Auch Zufluchtsorte sollten bereitgestellt werden, „damit sie sich komplett verkriechen können und sich auch nicht verbrennen“, erklärt Zehnpfennig-Doleczik. Eine weitere Gefahr seien nämlich die Feuerwerksüberreste, die oft in Gärten landen.
Hoffmeister betont ergänzend, wie wichtig es für Haustiere außerdem sei, dass man sie nicht alleine lasse. „Nehmen Sie Ihr Tier in den Arm und trösten Sie es“, sagt die Tierheimleiterin. Beruhigend auf das Tier einzureden helfe, ihm ein Gefühl von Sicherheit zu geben. Um den Tieren komplett die Panik zu nehmen, dafür bräuchte es ein Böllerverbot.
Dem stimmt auch Zehnpfennig-Doleczik zu. Sie hat aber auch alternative Vorschläge: „Man könnte ja eine Lasershow machen oder einen zentralen Punkt, an dem geböllert werden darf. Den könnte man dann auch absichern.“ Fürs Erste müssen die Tiere im Tierheim aber drinnen bleiben – während die Menschen draußen das neue Jahr feiern.