Mitgliedsverein im Deutschen Tierschutzbund

"Kein Tier soll im Graben landen"

Im Frühjahr 2015 befindet sich die Einrichtung in Hamlar kurz vor dem Aus. Nun hat sich die Situation zwar gebessert – aber es steigen auch die Herausforderungen

Brigitte Scherb ist erleichtert. „Unser Hilfeschrei wurde gehört“, sagt die ehrenamtliche Vorsitzende des Tierschutzvereins Donauwörth und Umgebung. Dieser betreibt das Tierheim Hamlar. Vor rund einem Jahr stand die Einrichtung an der alten B16 wegen großer finanzieller Sorgen vor dem Aus. Mittlerweile hat sich die Lage aber etwas entspannt. Dazu haben vor allem die Kommunen in der Region beigetragen. Im Frühjahr 2015 machte der Tierschutzverein in einer Bürgermeisterdienstbesprechung auf seine missliche Situation aufmerksam – verbunden mit einem Appell an die Städte und Gemeinden hinsichtlich der sogenannten Fundtierpauschale. Diese Abgabe, die die Kommunen entrichten müssen, hatte hierzulande jahrelang 19 Cent pro Einwohner betragen. Der Tierschutzverein schlug eine Erhöhung auf 50 Cent vor, die anschließend stufenweise jährlich auf 1,50 Euro erhöht werden soll. Letzteres entspricht auch einer Empfehlung des Deutschen Tierschutzbunds. „Die meisten Kommunen haben sich auf die 50 Cent eingelassen“, sagt Scherb. Nur wenige seien bei den 19 Cent geblieben, Mertingen dagegen zahle beispielsweise bereits einen Euro. Im Regelfall entscheidet der Stadt- oder Gemeinderat jedes Jahr aufs Neue, wie viel Geld für Fundtiere nach Hamlar überwiesen werden soll. 

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Die Donauwörther Zeitung berichtet: Das Tierheim kämpft ums Überleben

Das Tierheim Hamlar lebt am Existenzminimum. Warum das so ist, erklärt ein Bericht in der Donauwörther Zeitung.

Liebe Tierfreunde,

wenn Sie unseren Schützlingen und uns helfen möchte, wir freuen uns über jeden Cent, der in unserer „Spardose“ DE91 7225 0160 0190 0358 32 bei der Sparkasse Donauwörth landet, Zweck: „Überleben Tierheim“. Von ganzem Herzen bedanken wir uns für jede noch so kleine Spende!

Euer Tierheim Hamlar

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Wo Mensch und Tier sich näher kommen

Bäumenheim-Hamlar - Rund 500 Menschen haben das Herbstfest im Tierheim Hamlar besucht. Der Auswahl von über 40 Kuchen und Torten plus Hundekeksen für die treuen Vierbeiner war nur schwer zu widerstehen.

Die Hundeschule John zeigte, wie Herrchen und Frauchen gelangweilte Hunde gezielt mit einfachen Tricks fordern können. Sechs Alpakas waren ebenfalls zu bestaunen. Die Gäste erfuhren, was man mit der Wolle der Tiere so alles anstellen kann, was sie fressen und dass sie sogar zu Therapiezwecken eingesetzt werden. Am meisten Blicke zog das Babyalpaka auf sich.

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