Mitgliedsverein im Deutschen Tierschutzbund

Bayerns Tierheime am Limit

Aufgriff illegaler Tiertransporte erreicht durch Seuchengefahr neue Dimensionen

(Pressemitteilung des Deutschen Tierschutzbund Landesverband Bayern e. V.)

Das Notfallhandy des Bayerischen Landestierschutzverbandes klingelt seit Wochen mehrmals wöchentlich und zumeist an den Wochenenden, wenn dringend Tiere aus illegalen Tiertransporten in Quarantäne untergebracht werden müssen. Die Aufgriffe erfolgen längst nicht mehr im Grenzbereich, sondern auch auf Rastplätzen und bei Zufallskontrollen im Land.

Zwergspitze mit ParvoviroseDie Tiere, meist Hunde- und Katzenwelpen, werden viel zu früh ihren Müttern entrissen, sind dadurch und durch unsägliche Transportbedingungen traumatisiert, verfügen über keinen ausreichenden Impfschutz, sind bereits krank oder besonders anfällig für Krankheiten. „Es bedeutet unendliches Leid für die schutzlosen Tierkinder, die nichts dafür können, dass sie nur aus Geldgier produziert wurden, um skrupellos verschachert zuwerden. Es ist eine große emotionale Belastung für die Tierpflegerinnen und Tierpfleger, die rund um die Uhr kämpfen, dass die kleinen Leben erhalten werden. Nicht selten sterben die Tiere dann doch in den Tierheimen oder bei den Tierärzten buchstäblich unter den Fingern weg“, schildert Ilona Wojahn, Präsidentin des Bayerischen Landesverbandes des Deutschen Tierschutzbundes die Dramatik.

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